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Rechtsgrundlagen

Dies ist keine Rechtsberatung sondern dient lediglich der Information und spiegelt den derzeitigen Stand der deutschen Rechtsprechung wider. 

Für juristische Fragen im Einzelfall kontaktieren Sie bitte einen zugelassenen Rechtsanwalt Ihrer Wahl.

Eine Gewähr und Haftung für die Richtigkeit aller Angaben wird nicht übernommen.


Massagen:

Es gibt in Deutschland für die Ausübung der Massage zwei von einander zu trennende Bereiche:

1. Der medizinische Massage- Bereich (Heil- Massagen):

Heil- Massagen dürfen nur von medizinisch ausgebildeten Masseuren/ Innen bzw.
Physiotherapeuten, Heilpraktikern, Ärzten usw. ausgeführt werden.

2. Der Wellness- Kosmetische bzw. der Gesund- Massage- Bereich:

Im Gesund- Massage- Bereich können sich Menschen, ohne Verschreibung eines
Arztes von Wellnessmassagepraktikern/ Innen massieren lassen. Diese
Wellnessmassagen gelten hier als
Dienstleistungen, die von Personen erbracht
werden können, die diese Wellnessmassagepraktiken erlernt haben.


Wenn sich Wellnessmassagen- Anbieter in Wort und Schrift an gesunde Menschen
richten und durch das
Wellnessmassage- oder Entspannungsangebot die
Selbstheilungskräfte des Kunden stimuliert werden,
dürfen auch Laien, die einen
entsprechenden Ausbildung absolviert haben, dieses anbieten und durchführen.



Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung nach Jacobson (PMR):

Mit dieser Ausbildung können Sie in Wellness- Centern, Hotels, Sportvereinen,
in sonstigen Institutionen-
oder in Ihren eigenen Räumen Kurse geben.

Die Krankenkassen können Ihre Kurse auf Grundlage der Vorgaben des § 20 Abs. 1 SGB V und den"gemeinsamen und einheitlichen Handlungsfeldern und Kriterien der Spitzenverbände der Krankenkasse zur Umsetzung von § 20 Abs. 1 SGB V" zertifizieren.

Geistheilung und Reiki:

Am 02. März 2004 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden: Wer die
Selbstheilungskräfte eines
Patienten aktiviert und dabei keine Diagnosen stellt,
benötigt keine Heilpraktikererlaubnis.
(AZ: 1 BvR 784/03)

Diese selbständigen Tätigkeiten sollten Sie entweder als Freiberufler oder als Gewerbe ordentlich anmelden.



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