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Gedanken

Ein Text zum Thema:
Gedanken, mein ständiger Begleiter

Kaum etwas hat uns so sehr im Griff, wie unsere Gedanken und steht damit einer Öffnung für uns selbst, unseren Ressourcen und einer inneren Verbundenheit mit dem Leben so sehr im Weg wie unser Verstand.

( Zitat E. Tolle)

„ Genau genommen denkst du gar nicht – das Denken wiederfährt dir einfach“

Das Denken geschieht oft ohne unser Zutun. Die Stimme im Kopf hat ein Eigenleben und die meisten Menschen fühlen sich dieser Stimme ausgeliefert. Ein Text zu den ständigen Gedanken mit einem Zitat von Eckhart Tolle. Der Verstand besitzt eine sehr starke Eigendynamik und hat tatsächlich oft die Herrschaft über uns gewonnen. Er produziert einen unablässigen Strom aus Gedanken, ohne dass wir diesen steuern oder seinen Inhalt bestimmen können. Gedanken, von denen die meisten urteilend und bewertend sind.

Gedankenströme, die meist von Ihrem Bewusstsein unbemerkt in immer gleiche, gewohnte Bahnen in Ihrem Kopf herumgeistern und Ihre Vorstellung von der Welt, Menschen und Situationen auf ständig ähnliche Art bestimmen. Diesen überaktiven Verstand von dem Thron zu holen, auf den die meisten von uns ihn im Laufe ihres Lebens gesetzt haben, ist sicher eine große Herausforderung.

Ja…es gibt einen Denker in Ihnen.
Aber Sie sind nicht der Denker!

Er ist nur ein Teil von Ihnen, der seine ganze Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Wenn Sie lernen, sich von den eigenen Gedanken zu befreien und einen gewissen Abstand von Ihnen bekommen können, merken Sie auf einmal:

Ich bin nicht meine Gedanken….
es gibt Gedanken und es gibt MICH.

Kämpfen Sie nicht gegen Ihre Gedanken – Sie verlieren immer. Denn dann ziehen Sie mit Ihren neuen Gedanken gegen die alten zu Felde und das erzeugt noch mehr Gedanken.

Gedankenstopp

Wenn Sie sich gerade Sorgen machen, grübeln oder sich erfolglos an einem Thema festbeißen, sagen Sie laut oder in Gedanken „ Stopp“. Und dann stellen Sie intensiv Kontakt zu Ihrem Körper her, atmen Sie tief, massieren Sie Ihren Nacken oder recken Sie sich intensiv. Dieser Wechsel vom Kopf in den Körper kann schon ausreichen, um den Gedankenstrom ganz zu unterbrechen.

Bewusstheit verlangsamt Gedanken!

Die folgende Übung ist ebenfalls gut dazu geeignet.

Übung:

Die Lücke zwischen den Gedanken finden. Schließen Sie die Augen und nehmen Sie achtsam wahr, wie Ihr Atem Ihre Bauchdecke hebt und senkt. Geben Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit an diese Stelle. Irgendwann beginnt der Sog Ihrer Gedanken Sie von ihr weg in seinen Bann zu ziehen.

Dann gehen Sie bewusst mit. Folgen Sie Ihren Gedanken dahin, wohin sie Sie gerade führen. Beobachten Sie, wie sie kommen und gehen. Wenn Sie das einige Sekunden lang gemacht haben, entscheiden Sie sich, ganz bewusst auf den nächsten Gedanken zu warten.

Liegen Sie wie eine Katze vor dem Mauseloch auf der Lauer.
Und stellen Sie sich die Frage, woher kommt mein nächster Gedanke?

Nehmen Sie wahr, was jetzt passiert:
Hat sich das Denken verlangsamt?
Ist eine kurze Lücke entstanden?
Eine winzige Denkpause, als Sie auf den nächsten Gedanken gewartet haben?

Lassen Sie die Beobachtung wieder los und kehren Sie zurück zu Ihrer Bauchdecke.
Nehmen Sie nur wahr, wie sie sich durch die Bewegung Ihres Atems hebt und senkt.

( aus dem Buch IDA von E.M. Zurhorst)

 

Haben Sie die Übung mal durchgeführt?
Schreiben sie mir Ihre Erfahrungen

 

 

Wikipedia Eckhart Tolle:

Eckhart Tolle wurde in Deutschland geboren, verbrachte aber ab dem 13. Lebensjahr seine Jugend bei seinem Vater in Spanien . Mit 19 zog er nach England. Nach eigenen Angaben schloss er ein Studium an der Universität London ab und war an der University of Cambridge in Forschung und Supervision tätig[2].
Im Alter von neunundzwanzig Jahren erlebte er, nach eigenen Angaben, ein plötzliches und radikales spirituelles Erwachen. Von diesem Augenblick an fühlte er sich zum spirituellen Lehrer berufen.

 

Kopfschmerzen, Verspannungen, Unruhe, Panikattacken

Letzte Bearbeitung: 01.04.2013, 16:57

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