Trance

Trance ist etwas, was wir oft täglich erleben…. dieser Zustand zwischen Wachen und Schlafen.

Trance ist aber auch eine äußerst hilfreiche und  interessante Form des therapeutischen Arbeitens.

Man könnte  es gut  beschreiben als einen Dialog mit dem inneren Bewusstsein. Der Trancezustand ist ein sehr bewusster Zustand, die Aufmerksamkeit ist nach innen gerichtet und äußere Dinge, die für das Anliegen oder Problem nicht relevant sind, treten automatisch in den Hintergrund.

Hier werden kreative Teile des Unterbewusstseins angesprochen, um so neue Wege und Möglichkeiten zur Problemlösung und zur persönlichen Weiterentwicklung zu finden.

Durch Entspannen und Visualisieren wird dabei Kontakt mit dem Unbewussten und Verdrängten aufgenommen, so dass sich das eigene Leben in inneren Bildern offenbart. Die so ins Bewusstsein geholten Bilder können tiefe Erkenntnisse mit sich bringen, Erfahrungen festigen und zur Klärung der eigenen Lebenssituation beitragen.

 

Es wird in 3 verschiedenen Trancetiefen unterschieden:

Die 1. Trancetiefe: ist der Meditation gleichzusetzen.

Die 2. Trancetiefe:  im Gehirn werden „Alphawellen“ erzeugt. Kurz vor dem Einschlafen erreicht jeder Mensch täglich diesen Zustand. Der Klient ist in der Lage zu sprechen, alles zu hören und das Geschehene in Erinnerung zu behalten.

Die 3. Trancetiefe:  wird auch Somnambulismus genannt.

In diesem Zustand können Menschen sich nach dem Erwachen an nichts erinnern.

 

Für meine Anwendungen verwende ich die 1. oder 2. Trancetiefe. Der hypnotische Zustand, in dem sich der Klient hier befindet, ist ein Zustand erhöhter Aufmerksamkeit und Konzentration. Gleichzeitig erfährt man jedoch eine tiefe Entspannung und absolutes Wohlbefinden.  Es werden die mit dem Klienten in einem vorherigen intensiven Gespräch vereinbarten Suggestionen und Bilder im Unterbewusstsein verankert, umso leichter zum gewünschten Erfolg zu kommen.

Dabei entfällt für den Klienten die Angst vor dem völligen Kontrollverlust.

In der Trance können alle Sinneskanäle getrennt angesprochen oder auch vorübergehend gehemmt werden. Dies ist wichtig beim Kontakt mit traumatischen Erlebnissen, also mit den Empfindungen, die eine frühere möglicherweise lebensbedrohliche Situation bislang nicht zur Ruhe kommen lassen. In tieferer Trance kann man lernen, eigene Ressourcen wie etwa sichere innere Orte und innere Regulierungsfähigkeiten auszubauen.

Autogenes Training und Trance-Arbeit können auch für den Abbau von Stresssymptomen eingesetzt werden. Dadurch werden regenerierende  Selbstheilungskräfte neu aktiviert und der Organismus wird dadurch entlastet.

Allgemeine Wirkung von Trancearbeit

·       Verhaltensmuster können verändert und durch neue ersetzt werden.

·       Lösen von Blockaden und Aktivierung von Selbstheilungskräften.

·       Erleben eines tiefgreifenden, ganzheitlichen Entspannungszustandes.

·       In Trance wird durch die Lösung des Angst-Anspannungs-Schmerz-Syndroms eine erhöhte Schmerzresistenz erreicht und durch die Fähigkeit ersetzt, sich körperlich und mental völlig zu entspannen.

·       Regelmäßige tiefe Entspannung wirkt stimmungsaufhellend und erhöht die Leistungsfähigkeit.

·       Das wiederholte Erleben eines tiefgreifenden Entspannungszustandes, verstärkt eine offene und klare, ausgeglichene Ausstrahlung

·       Ängste verblassen und verlieren Ihre Kraft.

·       Linderung psychischer und körperlicher Symptome